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Glossar

Model Context Protocol (MCP)

10 Tools, 10 Integrationen. Jede Verbindung zwischen einem LLM und einem externen System brauchte einen eigenen Adapter — proprietär, fragil, nicht wiederverwendbar. Das Model Context Protocol (MCP) löst dieses Problem: ein offener Standard, der KI-Modelle mit beliebigen Systemen verbindet.

USB für KI

Entwickelt von Anthropic, veröffentlicht im November 2024. Die Architektur: Client-Server-Modell mit JSON-RPC 2.0 und drei Primitiven. Prompts sind vorgefertigte Anweisungstemplates. Resources liefern strukturierte Daten. Tools sind ausführbare Funktionen, die das Modell direkt aufrufen kann.

Ein Standard statt hundert proprietärer Stecker. Genau wie USB die Peripherie-Landschaft vereinheitlicht hat.

Von 100 auf 5.800 Server in acht Monaten

November 2024: 100 MCP-Server. Mitte 2025: über 5.800. 97 Millionen SDK-Downloads pro Monat. OpenAI adoptierte MCP im März 2025, Google integrierte es für Gemini, Microsoft für Copilot Studio. Dezember 2025: Übergabe an die Linux Foundation.

Was das für Unternehmen bedeutet: KI-Agenten, die direkt auf SAP, Salesforce oder interne Datenbanken zugreifen — über ein standardisiertes, auditierbares Protokoll. Keine Sonderlösungen mehr.

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