Computer Vision
Fünf Minuten pro Bauteil. So lange dauert eine manuelle Sichtprüfung in der Fertigung. Ein trainiertes CV-Modell schafft dasselbe in unter 30 Sekunden — bei über 90 % Genauigkeit. Computer Vision bringt Maschinen das Sehen bei: Kameras nehmen Bilder auf, Algorithmen interpretieren, was darauf zu sehen ist.
Fertigung, Logistik, Medizin
In der Fertigung prüfen CV-Systeme Oberflächen auf Kratzer, Risse oder Fehlfarben. Tausende Bilder pro Stunde, ohne Ermüdung, ohne Pause.
In der Logistik liest OCR (Optical Character Recognition) Lieferscheine, Barcodes und Frachtbriefe automatisch. Im Gesundheitswesen unterstützt Computer Vision Radiologen bei Röntgen- und MRT-Bildern — nicht als Ersatz, sondern als zweite Meinung, die nichts übersieht.
Von CNNs zu Vision Transformern
Jahrelang dominierten Convolutional Neural Networks (CNNs). Seit 2021 setzen sich Vision Transformer (ViTs) durch — dieselbe Architektur, die auch Large Language Models antreibt, angewandt auf Bilddaten. Das Ergebnis: bessere Genauigkeit bei weniger Trainingsdaten.
Der globale Markt liegt bei 21-28 Mrd. USD (2025), Fertigung hält mit 37,5 % den größten Anteil. Wer einsteigen will: Qualitätskontrolle oder Dokumentenverarbeitung, Pilotprojekt in 6-12 Wochen. Nicht die komplette Fabrik umrüsten — eine Station, ein Problem, ein Beweis.
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